Botox gegen Bruxismus München

Dr. med. Anian Simon Künlen

Facharzt für Plastische & Ästhetische Chirurgie

Natürliche Ergebnisse dank maßangepasste Behandlungskonzepte

Eingehende Beratung & Planung der Behandlung

Hohe Sicherheitsstandards

Fakten zur Bruxismus Behandlung

Behandlungsdauerca. 10–30 Minuten
BetäubungAnästhesiecreme bei Bedarf
NachbehandlungKühlung, Schutz vor Hitze und Sonne
Gesellschaftsfähigkeitsofort
Arbeitsfähigkeitsofort
Kostenje nach Behandlungsaufwand

Die tatsächlichen Leistungen werden nach GOÄ abgerechnet.

Zähneknirschen belastet nicht nur Zähne, Kiefergelenke und Muskulatur sondern beinträchtigt auch den Schlaf. Die hohen Kräfte, die dabei wirken, können auf Dauer zu Schäden am Zahnschmelz, Verspannungen oder sogar chronischen Schmerzen führen.

Eine wirksame Möglichkeit, das Knirschen zu reduzieren, bietet die Behandlung mit Botox. Durch gezielte Injektionen in die Kiefermuskulatur wird diese sanft entspannt. In der Folge lässt das nächtliche Knirschen nach, und viele Patienten spüren bereits nach kurzer Zeit eine deutliche Entlastung.

Dr. Künlen nimmt sich im persönlichen Gespräch Zeit, die Ursachen Ihrer Beschwerden zu analysieren und die Behandlung individuell auf Ihre Situation abzustimmen. So entsteht ein Therapiekonzept, das nicht nur die Symptome lindert, sondern auch die langfristige Zahngesundheit schützt.

Ihre Vorteile einer Bruxismus Behandlung in München

  • Reduktion von Zähneknirschen und Kieferpressen
  • Entlastung der Kiefergelenke und Muskulatur
  • Linderung von Kopf- und Kieferschmerzen
  • Schonende, minimal-invasive Therapie
  • Schnelle Wirkung ohne Ausfallzeit

Was versteht man unter Bruxismus?

Unter dem Begriff Bruxismus versteht man das unbewusste Knirschen oder Pressen der Zähne, meist während des Schlafs. Da die Betroffenen dies selbst oft nicht bemerken, bleibt das Problem häufig über längere Zeit unerkannt.

Typische Anzeichen sind unter anderem abgeschliffene Zahnoberflächen, eine auffallend kräftige Kaumuskulatur, wiederkehrende Verspannungen sowie Schmerzen im Bereich der Kiefergelenke. Auch die Schlafqualität kann erheblich beeinträchtigt sein, was sich wiederum auf Leistungsfähigkeit und Konzentration am Tag auswirkt.

Was sind Gründe für Zähneknirschen?

Die Ursachen für Bruxismus sind vielfältig. Häufig spielen Zahn- oder Kieferfehlstellungen eine Rolle, ebenso schlecht angepasster Zahnersatz wie Brücken oder Kronen. Auch psychische Faktoren wie Anspannung und Stress im Alltag können das nächtliche Knirschen auslösen oder verstärken.

In manchen Fällen bessern sich die Beschwerden, wenn Probleme im Kauapparat zahnärztlich oder kieferorthopädisch korrigiert werden. Auch Stressabbau und Entspannungstechniken können hilfreich sein. Oft lässt sich jedoch kein eindeutiger Auslöser feststellen. Dann kann eine gezielte Behandlung mit Botox sinnvoll sein, um die übermäßige Muskelaktivität zu reduzieren und die Kiefergelenke langfristig zu entlasten.

Wie läuft eine Bruxismus-Behandlung mit Botox ab?

Am Anfang steht immer ein persönliches Gespräch in unserer Praxis in München, in dem die Beschwerden und mögliche Vorbehandlungen besprochen werden. Dabei wird auch geprüft, ob eine Vergrößerung des Kaumuskels vorliegt und ob eine Botox-Therapie in Ihrem Fall sinnvoll ist. Zudem werden die Chancen, Risiken und mögliche Nebenwirkungen ausführlich erklärt.

Die eigentliche Behandlung ist kurz und unkompliziert. Nach sorgfältiger Desinfektion – und auf Wunsch mit einer leichten Betäubung – wird das Botulinumtoxin mit einer feinen Nadel in den Masseter injiziert. Dieser Muskel ist für das Zähneknirschen hauptverantwortlich.

Direkt im Anschluss können Sieihren Alltag ohne größere Einschränkungen fortsetzen. Die Wirkung setzt nach wenigen Tagen ein und sorgt dafür, dass das Knirschen deutlich nachlässt. Falls erforderlich, kann nach einigen Wochen eine zusätzliche Sitzung durchgeführt werden, um das Ergebnis zu optimieren.

Häufig gestellte Fragen zur Bruxismus-Behandlung

Beim Zähneknirschen wirken enorme Kräfte auf die Zähne. Unbehandelt kann Bruxismus zu Zahnschäden wie verstärktem Abrieb oder feinen Schmelzrissen führen. Auch die Kiefergelenke werden überlastet, was Fehlstellungen, Verspannungen und chronische Schmerzen nach sich ziehen kann.

Nach einer Behandlung mit Botox sollten Hitze und direkte Sonneneinstrahlung für ein paar Tage gemieden werden. Zudem empfiehlt es sich, sich körperlich etwas zu schonen. Leichte Schwellungen oder Hämatome können durch vorsichtiges Kühlen gelindert werden.

Die Wirkung ist zeitlich begrenzt und hält im Durchschnitt etwa 4–6 Monate. Um die Entlastung langfristig zu sichern, sind in der Regel Auffrischungsbehandlungen ein- bis zweimal im Jahr sinnvoll.

Botox sorgt innerhalb kurzer Zeit für eine deutliche Reduktion der Beschwerden – ganz ohne aufwendige Therapiemaßnahmen. Parallel können unterstützende Behandlungen wie Physiotherapie ergänzt werden. Neben der Entlastung des Kauapparates wirkt sich die Behandlung oft auch positiv auf das Gesichtsprofil aus: Die Kieferpartie, die durch die starke Muskelaktivität kantig und hart erscheinen kann, wird weicher.

Die Injektionen sind in der Regel sehr schmerzarm. Bei Bedarf kann die Region vorab mit einer betäubenden Creme behandelt werden.

Botulinumtoxin wird seit Jahrzehnten in der Medizin eingesetzt und gilt als sehr sicher. Ernsthafte Komplikationen sind bei sachgerechter Anwendung nicht zu erwarten. Bei bestimmten Vorerkrankungen, insbesondere im neuromuskulären Bereich, kann jedoch von einer Behandlung abgeraten werden.

Da der Wirkstoff nach einigen Monaten vollständig abgebaut wird, treten keine bleibenden Veränderungen auf. Mögliche Nebenwirkungen sind leichte Rötungen, Schwellungen oder kleine Blutergüsse an den Einstichstellen, die rasch wieder abklingen.

Welche Maßnahmen geeignet sind, hängt von den Ursachen des Knirschens ab. Bei zahn- oder kieferbedingten Problemen können kieferorthopädische oder zahnärztliche Behandlungen notwendig sein. Liegt Stress als Auslöser zugrunde, helfen oft Entspannungsverfahren oder eine bewusste Entschleunigung im Alltag.

Eine weitere etablierte Methode ist die Schienentherapie. Eine sogenannte Knirscherschiene schützt die Zähne vor Abrieb und entlastet die Kiefergelenke, greift jedoch nur die Symptome auf und nicht die Ursache.

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Dr. med. Anian Simon Künlen

Altheimer Eck 10
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